Aug 02

Der Bitcoin hat ein Kind bekommen

Der Bitcoin hat einen neuen Ableger: die Schwesterwährung Bitcoin Cash.
Die Abspaltung ist geglückt, denn der Markt reagierte sofort und positiv.
Erst am 1.August (Dienstag) „auf die Welt gekommen“, schaffte er es bereits am Donnerstag Platz 3 der gefragtesten Kryptowährungen zu erklimmen, hinter dem traditionellen Bitcoin (natürlich auf Platz Eins) und Ethereum auf Platz Zwei.

Der Bitcoin-Kurs zeigte auch schon geringe Geburtswehen und gab leicht nach um den 1.August herum, aber da Investoren sich an den es fast schon traditionell starken Schwankungen gewöhnt haben, schienen keine Anleger beunruhigt zu sein, was sich an der raschen Erholung und dem erneuten Ansteigen des Kurses dann auch zeigte.

Der Bitcoin-Cash ist ein aussergewöhnliches Phänomen, die einen bezeichnen ihn als „Schwesterwährung“, andere nennen ihn „das Kind“ des Bitcoins, böse Zungen sagen sogar „Bastard“ zu ihm.

Fest steht: ohne Bitcoin, würde es kein Bitcoin Cash geben, denn diese Währung entstand durch eine Abspaltung des Bitcoins, in Insiderkreisen als „Fork“ (Gabel) bezeichnet.

Bis zur Aufspaltung waren beide Währungen unter einem Dach, einer Datenbank, der Blockchain. Mit dem Durchstarten des Bitcoin Cash entstand ein separater Strang und war somit nicht mehr kompatibel mit dem Bitcoin, weil beide Währungen nach ihren eigenen Regeln funktionieren.

Über ein „Geburtsgeschenk“ konnte sich alle Besitzer einer privaten Bitcoin-Wallet erfreuen.
Wer hingegen seine Bitcoins auf einer Wallet der großen Plattformen geparkt hatte  (bitcoin.de / panda / localbitcoins etc.), ging leider leer aus.

So recht etwas anzufangen mit dem neuen Bitcoin-Cash wissen viele noch nicht, es fehlt an der weiten Verbreitung wie sie der traditionelle Bitcoin hat: an Handelsplattformen und Wechseldiensten.
Aber auch das wird sich in absehbarer Zeit sicherlich ändern

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