Bulgarien ist Bitcoin-Milliardär

Mehr als 1 Prozent aller im Umlauf befindlichen Bitcoins sind in Händen des bulgarischen Staates, wie erst in den letzten Tagen publik wurde.

Obwohl die Ursache dafür schon etwas länger zurückliegt: Im Mai dieses Jahres gelang den bulgarischen Ermitteln ein Schlag gegen das organisierte Verbrechen.
Dabei wurden neben 5 Millionen Euro auch noch 213.519 Bitcoins sichergestellt.

Zu dem Zeitpunkt waren die Bitcoins noch einige hundert Millionen Euro wert, doch durch den rasanten Kursanstieg entspricht der Wert der in bulgarischer Staatshand befindlichen Bitcoins inzwischen über 3 Milliarden Euro.

Mit diesen Betrag könnte das ärmste Land der EU auf einen Schlag 20% seiner Staatsschulden tilgen. Was aber zur Zeit nicht geschehen wird, da die Strafverfahren aus denen die beschlagnahmten Bitcoins stammen noch am Laufen sind.



Und selbst wenn die Bitcoins nach rechtskräftigen Urteilen endgültig in Staatshand übergehen, ist mit einem plötzlichen Verkauf nicht zu rechnen, denn diese große Menge hätte einen erheblichen, negativen Einfluss auf den Kurs.

Dazu kommt noch eine technische Frage die bisher nicht geklärt ist: es ist unklar ob der Staat auch in Besitz der Passwörter ist um an die beschlagnahmten Bitcoins heranzukommen.

1 Kommentar

  1. Wenn Staaten in Besitz von soviel Bitcoins sind, darf man bezweifeln das sie damit richtig umzugehen wissen. Sie werfen den gesamten Bestand auf den Markt um rasch ihr lausiges Fiatgeld zu bekommen und treiben damit den Kurs nach unten, zum Leid der zahlreichen Bitcoiner die auf eine „ehrliche“ Währung bauen, die unabhängig von Staaten, Papiergeld und Schulden existiert.

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