so vermeiden Sie, das ihre Werbe-Mails als SPAM enden

Monegras Blogbeitrag
damit ihre Werbeemails nicht mehr im Spam Ordner landen

Tausend eMails verschickt, 850 zugestellt und nach einen Tag die Ernüchterung: 30 angeklickt. Was ist da passiert?
Solche ernüchternden Statistiken bekommen Werbetreibende immer wieder vorgesetzt und fragen sich ernsthaft, ob es sich überhaupt noch lohnt per eMail zu werben.

Immer wieder werden Stimmen laut, die behaupten eMail-Marketing ist im Abwärtstrend. Social Networks haben der elektronischen Post den Rang abgenommen, meist durch ihre integrierten Messenger-Dienste. Aber auch externe Messenger wie WhatsApp oder Telegram werden zunehmend als Werbeträger bevorzugt.

Ich bin sogar schon Leuten begegnet (insofern man von einer „Begegnung“ sprechen kann, wenn man bisher nur im Internet Nachrichten ausgetauscht hat), die gar keine eMail-Adresse haben. Entweder keine mehr haben, oder nie eine hatten.

Dennoch schwören viele Internet-Marketer nach wie vor auf e-Mails als Werbeträger und raten immer wieder dazu, das Neulinge unbedingt ihre eigene Liste aufbauen sollten.
Damit haben sie durchaus Recht, denn eine eigene eMail-Liste kann immer wieder für Werbung benutzt werden, die praktisch nichts kostet (einmal abgesehen von den Monats-Kosten für eMail-Provider (und davon gibt es auch kostenlose Alternativen).

Doch so geringe Zustell- und Öffnungsraten wie eingangs erwähnt sind schon erschreckend. Wenn von eintausend Empfängern gerademal 30 die eMail öffnen, kann man sich ausmalen wie hoch die Resonanz, sprich Reaktions- oder Bestellquote dieser 30 Leser ist.

Was ist denn mit den anderen 970 Empfängern geschehen? Warum haben die die eMail nicht empfangen und / oder geöffnet?

Das mag viele Gründe haben. Experten haben verschiedene Lösungsvorschläge, wobei diese nicht immer konform miteinander sind. Was immer wieder geraten wird:

Die Betreffzeile muss den Empfänger ansprechen, so das er die eMail öffnet
eine persönliche Anrede, möglichst sogar in der Betreffzeile soll die Öffnungsrate ebenso verbessern.
Die ersten zwei Zeilen sollten ebenso zum Öffnen der eMail animieren, da sie bei den meisten eMail-Postfächern bereits in der Vorschau sichtbar sind.

Dazu kommen noch viele weitere Ratschläge um Werbe-aMails effektiver zu gestalten und dadurch höhere Öffnungsraten zu erzielen.
Doch was die wenigsten beachten, ist die Vermeidung bestimmter Wörter, da diese von den eMail-Diensten als Spam eingestuft werden. Kennt man diese Wörter, steht man oft vor einem Problem, denn sie lassen sich meistens nicht anders umschreiben.
Nehmen wir mal das Wort „kostenlos“. Natürlich kann man stattdessen „gratis“ schreiben, aber das steht genauso in der Liste der „Spam-Wörter“.
Eventuell ginge vielleicht noch „kostenfrei“, aber auch das ist nicht sicher ob es nicht auch schon in der Liste steht, außerdem hört es sich nicht so gut an.

Was hat das mit der Liste der Spam-Wörter auf sich?

Eine offizielle Liste habe ich nicht gefunden, aber etliche Erfahrungsberichte von Internet-Marketer die auf eMail-Werbung setzen. Sie haben eine Reihe von Wörter genannt, die regelmäßig im Spam-Filter hängen bleiben. Das bedeutet wer diese Wörter in seiner Werbe-eMail hat, läuft große Gefahr das die Mail als Spam eingestuft wird.

Sie landet dann beim Empfänger im Spam-Ordner, im günstigsten Fall noch im Ordner „Werbung“ (wie  bei Google-Mail) oder im ungünstigsten Fall wird die Mail überhaupt nicht zugestellt (passiert oft bei GMX und Web.de

Dieser Trick schafft Abhilfe:

Man entfremdet die Wörter ein wenig, indem man eine Leerstelle lässt oder ein Zeichen dazwischen setzt und schon erkennt der Spam-Filter der eMail-Dienste sie nicht mehr.

Beispiel: „gratis“, daraus wird dann  g ratis  oder  g.ratis
Wird etwas ungewöhnlich beim Leser, aber immer noch verständlich.

Und hier eine Liste der Wörter, die Internet-Marketer als „gefährdet“ eingestuft haben, weil sie sehr leicht dafür sorgen können, das die gesamte Mail als Spam angesehen wird:

  • Angebote (auch Angebot, Sonderangebot) Vorschlag: A.ngebote
  • Bonus (auch Boni) Vorschlag B.onus oder B onus
  • Business (auch in allen Wortkombinationen, z.B. Online-Business)
  • Deal (auch in der Mehrzahl: Deals, oder z.B. Sonderdeals)
  • Geld (in jeder Kombination wie: Geldsegen, Geldregen, geldwert etc.)
  • Geschenk (Geschenke, Geschenkverpackung, Weihnachtsgeschenk etc.)
  • Gratis (Gratisgeschenk, Gratis-Versand)
  • Posteingang (ist mir ein Rätsel, soll aber auch als „Spam-Wort“ eingestuft sein
  • Profit (auch profitieren, profitierst etc.)
  • Marketing (in jeder Wortkombination)
  • Reich (auch reicher, Reichtum)
  • Zinsen (auch Zins, Verzinsung)

Manche eMail-Provider, wie z.B. Getresponse, warnt vor dem Versand noch mit einem „Spam-Score“, der aussagt wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, das die zu versende Werbemails als Spam eingestuft werden könnte. (ab einem gewissen Score verweigert Getresponse sogar den Versand).
Allerdings listen sie nicht die Wörter auf, die mit zu diesem Spam-Score beigetragen haben, was es etwas einfacher machen würde.

Außer der Vermeidung dieser Worte, z.B. auch durch die Umschreibung oder „Zerstückelung“ der Worte, noch ein wichtiger Tipp, damit ihre eMail besser ankommt:
Verwenden Sie möglichst immer eine Absendermail, die an eine domain geknüpft ist, anstatt einer Mail wie etwa Google, Yahoo, gmx usw.
Absender-Adressen wie mustermann@meinedomain.com haben weitaus bessere Chancen nicht als Spam eingestuft zu werden, als wie zum Beispiel: mustermann@gmail.com

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