Vergessen Sie diese 2 Worte in ihrem Vokabular

… und Sie werden erfolgreicher !

Ein Professor der Stanford-Universität behauptet: „wenn Sie diese zwei Worte aus ihrem Sprachgebrauch streichen, werden Sie erfolgreicher sein“.

Die Art und Weise, wie wir uns ausdrücken, insbesondere wie wir sprechen, hat Auswirkungen auf unser Gegenüber, dem Gesprächspartner. Das ist unumstritten.
Das darin allerdings auch das Potential liegt, die eigenen Verhaltensweisen zu beeinflussen, ist nur den wenigsten bekannt.
Dieser Meinung ist Professor für das Ingenieurwesen Bernhard Roth, der an der Universität Stanford unterrichtet und zugleich akademischer Professor des Stanfords Hasso Plattner Instituts für Design ist.

Professor Roth schlägt in seinem Buch „The Archievement Habit“ sprachliche Verbesserungen vor, die sie bei Anwendung erfolgreicher werden lassen. Als Auszug daraus die zwei einfachsten Vorschläge:

Tauschen Sie das Wort „aber“ gegen das Wort „und

Ein Beispiel: Sie sagen vielleicht öfters „ich möchte zum Fußballturnier gehen, aber ich muss noch bestimmte Dinge erledigen“.

Besser: „ich möchte zum Fußballturnier gehen, und ich muss noch bestimmte Dinge erledigen“.

Was macht den Unterschied?
Wenn wir das Wort „aber“ benutzen, erschaffen wir einen gewissen Konflikt in uns, der nicht selten ein Hinderungsgrund ist, obwohl dieser eigentlich gar nicht existiert.  Anders ausgedrückt: es wäre durchaus möglich das Fußballturnier zu besuchen und die zu verrichtende Arbeit zu erledigen, man muss nur eine Lösung dafür finden, beides zu tun.

Benutzt man das Wort „und“ wird sich unser Hirn automatisch darum bemühen eine Lösung zu finden um beide Aufgaben zu erfüllen. Das könnte etwa so aussehen, das nur die zweite Hälfte des Fußballturniers besucht wird, um die weitere Aufgabe noch erledigen zu können.

Tauschen Sie „ich muss“ gegen „ich will“

Eine sehr einfache Übung, die sehr effektiv ist.
Bei der Anwendung dieser Übung wird einem erst einmal klar, das man sich in Wahrheit für etwas entschieden hat, selbst wenn es unangenehm ist. „Ich muss“ bedeutet sehr oft nicht anderes als „ich will“, oder „ich wollte“, nur weil es unangenehm ist, gibt man es nicht gerne zu, sondern stempelt es als notwendiges Übel ab.

Wenn Sie von vorneherein die Phrase „ich muss“ gegen „ich will“ ersetzen, nehmen Sie der als unangenehm empfundenen Sache den Wind aus den Segeln. Im Nachhinein werden Sie sich sagen „ich wollte das ja wirklich“.

Auch dazu ein Beispiel: diesmal aus der Praxis von Professor Roths. Einer seiner Studenten glaubte das er die Mathekurse für seinen Studiengang machen musste, obwohl sie ihm lästig waren. Als er die Übung abschloss wurde ihm bewusst, das er in Wirklichkeit die Kurse nehmen wollte, da die Vorteile die sich daraus ergeben das Negative überwogen haben.

Zwei einfache Übungen als Strategie zur Problemlösung

Beide Änderungen der Sprachgewohnheiten haben ihre Grundlage in einer problemlösenden Strategie, die Professor Roth „Design Thinking“ nennt.
Wenn Sie mit verschiedenen Sprachgewohnheiten experimentieren, wird Ihnen vielleicht auffallen, das Probleme gar nicht so unlösbar erscheinen, wenn man etwas anders an die Sache herangeht.

 

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